Agrar : Neue Düngeverordnung: Was ändert sich im Ökolandbau?

Ein Landwirt bringt Gülle als Dünger auf einem Feld aus. P. Schulze
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Ein Landwirt bringt Gülle als Dünger auf einem Feld aus. P. Schulze

Die neue Düngeverordnung bringt Änderungen für den Ökolandbau mit sich. Was Biobauern zu berücksichtigen haben, will die Landesforschungsanstalt auf einer Vortragsveranstaltung am 1. Februar in Güstrow erörtern, teilte das Agrarministerium am Mittwoch mit.

prignitzer.de von
03. Januar 2018, 16:53 Uhr

Biobetriebe seien zwar durch die EG-Öko-Verordnung und die Richtlinien ihrer Verbände in der Zahl der Tiere je Hektar begrenzt, und die wesentlichen Nährstoffquellen im Ökolandbau seien betriebseigene Dünger. Die Landwirte müssten aber dennoch den Nachweis erbringen, dass Risiken durch Düngemittel so gering wie möglich gehalten werden, sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD). Vor allem gehe es um Stickstoff und Phosphor. Auf der Veranstaltung würden daher Hinweise zur Ausbringung und Lagerung von Düngemitteln sowie zur Dokumentation gegeben.

In Mecklenburg-Vorpommern wirtschaften laut Ministerium 883 landwirtschaftliche Bio-Unternehmen auf mehr als 135 800 Hektar Fläche. Damit liegt der Öko-Anteil an der Agrarfläche im Land bei 10,1 Prozent.

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