Sportpolitik : Rostocks Oberbürgermeister: Segel-Olympia 2032 in Warnemünde

Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos). /dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos). /dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die Hansestadt Rostock hat sich im Zuge einer möglichen deutschen Bewerbung um die Olympischen Spiele 2032 für die Austragung der Segelwettbewerbe in Warnemünde ins Gespräch gebracht. «Die Hansestadt ist prädestiniert für so ein Sportereignis. Wir haben das beste Segelrevier und die touristische Infrastruktur», sagte Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen der «Ostsee-Zeitung» Rostock (Freitag).

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14. Februar 2020, 11:23 Uhr

Die Ostsee vor Warnemünde ist eines der anerkannt besten Segelreviere Deutschlands, auf dem zahlreiche Welt- und Europameisterschaften ausgetragen wurden. Die Warnemünder Woche, die in diesem Jahr vom 4. bis 12. Juli ihre 83. Auflage erlebt, ist neben der Kieler und der Travemünder Woche das dritte große Segel-Event in Deutschland. Jahr für Jahr kreuzen dort einige tausend Spitzen- und Freizeitsegler.

Auch der Landessportbund (LSB) befürwortet einen neuerlichen Anlauf Warnemündes. «Das wäre für MV und den Segelsport eine tolle Sache. Wir sollten sobald wie möglich mit dem Team Rhein-Ruhr ins Gespräch kommen und unseren Hut in den Ring werfen», sagte Geschäftsführer Torsten Haverland, einst selbst ein Weltklasse-Segler. Warnemündes Olympia-Bestrebungen für die Spiele 2000 und 2012 waren in der Vergangenheit an der Seite von Berlin und Leipzig gescheitert.

Der Deutsche Olympische Sportbund hatte in dieser Woche eine Vorentscheidung für eine mögliche Bewerbung um die Olympischen Spiele 2032 getroffen und sich zugunsten der Initiative der Rhein-Ruhr-Region entschieden.

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