Geschichte : Steinmeier dankt Osteuropäern für Beitrag zu Mauerfall

Milos Zeman (2.v.r), Präsident von Tschechien, und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.). /POOL AP/dpa
Milos Zeman (2.v.r), Präsident von Tschechien, und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.). /POOL AP/dpa

Bei den Mauerfall-Feierlichkeiten in Berlin hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Menschen in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn und Polen für ihren maßgeblichen Beitrag zur Wiedervereinigung gedankt. «Ohne den Mut und den Freiheitswillen der Polen und Ungarn, der Tschechen und Slowaken wären die friedlichen Revolutionen in Osteuropa und die deutsche Einheit nicht möglich gewesen», sagte er am Samstag.

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09. November 2019, 11:31 Uhr

Steinmeier sprach am Denkmal für die vier Visegrad-Staaten, das an deren Beitrag zum Fall der Mauer erinnert. Zum Denkmal war er mit den Staatsoberhäuptern dieser Länder gekommen. Er hatte sie zum 30. Jahrestag des Mauerfalls nach Berlin eingeladen. Heute erinnere man sich an eine große historische Leistung. Europa sei glücklicherweise vereint, sagte Steinmeier.

Das Denkmal liegt unweit der zentralen Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße. Dort hatten Steinmeier sowie Zuzana Caputova (Slowakei), Milos Zeman (Tschechien), Andrzej Duda (Polen) und Janos Ader (Ungarn) zuvor an den Feierlichkeiten teilgenommen.

Der Bundespräsident hatte die vier Staatsoberhäupter am Vormittag im Schloss Bellevue begrüßt. Später soll es dort ein gemeinsames Mittagessen geben.

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