Neubrandenburg: Mauerstein auf Autobahn geworfen

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07. Dezember 2016, 09:30 Uhr

Die Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte ermittelt nach einem mutmaßlichen Steinwurf auf der Autobahn 20 Lübeck-Stettin wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Am Tatort – einer Straßenbrücke über die Autobahn bei Grischow – wurde ein Ziegelstein gefunden, wie eine Polizeisprecherin gestern  sagte.

Der noch mit Mörtel behaftete Mauerstein sei nach bisherigen Erkenntnissen von einem Unbekannten am Dienstagabend auf die Windschutzscheibe eines Kleintransporters geworfen worden. Die Scheibe riss, aber ging nicht entzwei, und der 24 Jahre alte Fahrer erlitt einen Schock.  Trotz des Einsatzes eines Fährtenhundes konnte kein Verdächtiger ermittelt werden, sagte die Sprecherin. Derzeit werde das beschädigte Fahrzeug noch einmal untersucht und der Fahrer angehört. Der Mauerstein stamme nicht von der Straßenbrücke.

Der Fahrer des Transporters aus dem Altkreis Demmin war von Norden in Richtung Uckermark unterwegs. Er konnte nach kurzer ärztlicher Versorgung in einer Klinik wieder entlassen werden. Der Fahrer sei wegen dichten Nebels zwischen den Abfahrten Altentreptow und Neubrandenburg-Nord ohnehin nur langsam gefahren.

Der Schaden am Fahrzeug wurde mit rund 1000 Euro angegeben. Die Brücke der Kreisstraße 40 liegt rund einen Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. 

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