WM-Hauptrunde perfekt : Erstmals seit 19 Jahren: Deutsche Handballerinnen besiegen Dänemark

Die Deutsche Evgenija Minevskaja (Mitte) jubelt nach dem 26:25-Erfolg gegen Dänemark. Damit hat sich Deutschland frühzeitig für die Hauptrunde bei der WM qualifiziert. Foto: imago images/wolf-sportfoto
Die Deutsche Evgenija Minevskaja (Mitte) jubelt nach dem 26:25-Erfolg gegen Dänemark. Damit hat sich Deutschland frühzeitig für die Hauptrunde bei der WM qualifiziert. Foto: imago images/wolf-sportfoto

Starker Auftritt der deutschen Handballerinnen bei der WM in Japan. Gegen Dänemark gab es einen knappen Sieg.

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03. Dezember 2019, 14:54 Uhr

Kumaoto | Die deutschen Handballerinnen haben ihre Erfolgsserie bei der WM in Japan auch gegen Angstgegner Dänemark fortgesetzt und vorzeitig die Hauptrunde erreicht. Der 26:25 (13:11)-Erfolg am Dienstag in Kumamoto war der erste in einem Pflichtspiel gegen den Rekord-Olympiasieger seit 19 Jahren. Mit einer makellosen Bilanz von nun 6:0 Punkten steht die DHB-Auswahl weiter an der Spitze der Gruppe B und ist nicht mehr von einem der ersten drei Plätze zu verdrängen. Neben der erneut überragenden Torhüterin Dinah Eckerle überzeugte in der deutschen Mannschaft vor allem Kreisläuferin Julia Behnke mit sieben Toren.

Während der gesamten Partie lagen die Däninnen nicht einmal in Führung. Das lag auch daran, dass die deutsche Mannschaft genauso loslegte, wie Bundestrainer Henk Groener es erhofft hatte: mit einer starken Abwehr - und einer überragenden Torhüterin Eckerle. Schon in den ersten drei Minuten wehrte die 24-Jährige drei Würfe der Däninnen mit starken Paraden ab. Den Treffer zum 3:0 warf Eckerle dann sogar selbst ins verwaiste dänische Tor. Schon nach zwölf Minuten lag die DHB-Auswahl mit 6:1 in Führung.

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Großen Anteil daran hatte zum einen die deutsche Defensive, zum anderen der zunächst überraschend schwache Gegner. Die mit Weltklasse-Spielerinnen wie Torhüterin Sandra Toft oder Champions-League-Siegerin Anne Mette Hansen gespickte Mannschaft vergab beste Chancen und leistete sich technische Fehler. Erst nach rund 20 Minuten wurde der Rekord-Olympiasieger besser, aber auch die deutsche Mannschaft ließ nicht nach.

Der siebte WM-Platz ist das Mindestziel von Groener und seinen Spielerinnen, weil er zur Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für Olympia 2020 berechtigen würde. Einen großen Schritt in diese Richtung hat Deutschland mit dem Sieg gegen Dänemark getan, davor hatte zuletzt am 15. Dezember 2000 bei der EM in Rumänien eine deutsche Mannschaft gegen Dänemark ein Pflichtspiel gewonnen.

Der Erfolg am Dienstag in Japan hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn die DHB-Auswahl ihre zahlreichen Chancen besser genutzt hätte. Schon am Mittwoch (11.00 Uhr/MESZ) geht es für die DHB-Auswahl im nächsten Gruppenspiel gegen Frankreich weiter.

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