Hansa Rostock : Konkurrenz ist doch völlig normal

Soufian Benyamina, Stürmer des FC Hansa
Soufian Benyamina, Stürmer des FC Hansa

Hansa-Stürmer Soufian Benyamina freut sich eher, dass mit Pascal Breier ein guter Spieler den Rostocker Fußball-Drittligisten verstärkt

prignitzer.de von
12. Januar 2018, 08:00 Uhr

Konkurrenz belebt das Geschäft. Doch Hansa-Stürmer Soufian Benyamina sieht in Neuzugang Pascal Breier – kam vom VfB Stuttgart – in erster Linie einen Teamkollegen und erst dann einen Rivalen um einen Platz in der Start-Elf des Rostocker Fußball-Drittligisten. „Es ist doch normal, dass es Konkurrenz gibt. Das ist auch gut so und gehört im Fußball dazu. Jedes Jahr hat man in der 3. Liga Konkurrenz. Wie es jetzt genau wird, muss man dann sehen. Wir können ja auch zu zweit vorne spielen. Ich freue mich einfach, dass zu unserer Mannschaft noch ein weiterer guter Spieler dazugekommen ist und wir dadurch noch mehr Möglichkeiten haben, die Spiele zu gewinnen“, sagt Soufian Benyamina.

Acht Treffer gelangen dem 27-Jährigen im bisherigen Saisonverlauf. „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich eine Phase hatte, in der ich nicht getroffen habe. Am Ende sind acht Tore herausgekommen. Darauf kann man aufbauen, weil ich dann eben auch eine hatte, in der ich wenige Chancen brauchte, um ein Tor zu erzielen“, so der gebürtige Berliner.

Zudem scheinen Treffer von Benyamina, dem FC Hansa Glück zu bringen. In sechs Partien, in denen der Stürmer traf, verließen die Rostocker den Platz als Sieger. Einmal spielten sie unentschieden – 1:1 gegen Münster. Verloren hat der FCH mit einem Treffer des Angreifers in dieser Saison noch nicht. In Würzburg (3:0) gelang ihm sogar ein Doppelpack. „Ich versuche, immer positiv zu bleiben und schaue auf das nächste Spiel. Natürlich ist man enttäuscht, wenn der Ball nicht reingeht, aber das gilt es dann schnell beiseite zu wischen, damit man sich einfach auf die nächste Chance konzentrieren kann“, so Benyamina.

Zwölf Treffer in einer Saison – 2012/13 für den VfB Stuttgart II – sind sein bisheriger Karriere-Bestwert. Gut möglich, dass der Offensivmann diese Marke in dieser Spielzeit knacken kann. Ein persönliches Ziel will er sich offiziell aber nicht setzen: „So etwas mache ich nicht.“

Auch im Hinblick auf das Saisonziel mit der Mannschaft hält sich Benyamina bedeckt. Doch als aktuell Vierter will der Kicker gewiss nicht zurückschauen. „Wir probieren dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben. Und damit meine ich natürlich nicht das Lotte-Spiel (0:3 – d. Red.). Wir werden versuchen, gut zu starten. Das ist erst einmal das Wichtigste“, so der Angreifer, der schon heiß auf den Auftakt in Großaspach am 20. Januar ist: „Die Vorfreude auf das erste Spiel ist in jedem Fall da.“

Benyamina will sich aber nicht unter Druck setzen, weil sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Darüber mache ich mir aktuell keine Gedanken. Wir wollen eine gute Rückrunde spielen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen. Der Rest kommt dann von ganz alleine“, so Soufian Benyamina.

Riedel dabei
Innenverteidiger Julian Riedel ist nach überstandener Fußprellung gestern Vormittag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Bouziane fehlt
Neben den langzeitverletzten Marcel Ziemer (Kreuzbandriss/Knorpelschaden) und Willi Evseev (Schlüsselbeinbruch) sowie dem freigestellten Jeff-Denis Fehr (Probetraining bei Liga-Konkurrent Sonnenhof Großaspach) fehlte gestern auch Mounir Bouziane wegen Fersenproblemen.

Training: 9.30 und 14 Uhr

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen