1. FC Köln : Freigabe für Modeste - «Tony darf endlich wieder spielen»

Der FC Köln hat nach langem Warten die Spielberechtigung für Anthony Modeste erhalten.  
Der FC Köln hat nach langem Warten die Spielberechtigung für Anthony Modeste erhalten.  

Beim 4:1-Sieg gegen St. Pauli konnte der 1. FC Köln einen Herausforderer auf Distanz halten, jetzt geht es zu den offensivstarken Paderbornern. Rückkehrer Modeste hat rechtzeitig die Freigabe erhalten.

prignitzer.de von
14. Februar 2019, 14:01 Uhr

Das lange Warten auf die Freigabe für Anthony Modeste hat ein Ende und kam schließlich dann doch schneller als erwartet.

«Der chinesische Fußballverband hat Tony mit Zustimmung von seinem ehemaligen Club Tianjin Tianhai die Freigabe erteilt. Damit einher geht die Spielberechtigung für Tony. Diese Entwicklung freut uns sehr», sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Der 30 Jahre alte Torjäger steht direkt im Kader für die Partie des 1. FC Köln beim SC Paderborn am Freitag (18.30 Uhr/Sky) und kann damit nach 21 Monaten sein Comeback beim 1. FC Köln feiern.

Modeste, der in 123 Bundesligaspielen 59 Tore erzielte, hatte wegen angeblich unerfüllter Gehaltszahlungen des chinesischen Clubs seinen Vertrag mit Tianjin gekündigt und somit durch seine Vertragslosigkeit einen ablösefreien Wechsel zurück nach Köln in die Wege geleitet. Die Freude über die Entscheidung war groß bei den Rheinländern. «Tony darf endlich wieder Fußball spielen. Das ist das Wichtigste. Natürlich sind wir froh darüber, dass wir seine Qualitäten in Zukunft nicht nur im Training sehen können, sondern dass er uns auch für die Spiele zur Verfügung steht», sagt Geschäftsführer Armin Veh.

Die Nachricht kam für die Kölner zur rechten Zeit vor dem Top-Spiel in Ostwestfalen. Der SC Paderborn ist in der 2. Fußball-Bundesliga derzeit die Mannschaft der Stunde: Vier Siege aus den letzten fünf Spielen, Pokal-Viertelfinale erreicht und mit 50 Treffern nach 21 Spielen die stärkste Offensive der Liga hinter Köln (51). Im direkten Duell treffen somit am Freitagabend in der ausverkauften Benteler-Arena die treffsichersten Clubs aufeinander. «Wir wissen, dass es ein geiles Spiel werden kann», sagte Paderborns Trainer Steffen Baumgart.

Der gebürtige Rostocker gilt als Architekt des Paderborner Offensivspektakels. Seit der ehemalige Bundesligaspieler die Ostwestfalen 2017 übernommen hat, ging es nur aufwärts mit dem früheren Erstligisten, der nach dem Aufstieg in die 2. Liga jetzt als Tabellensiebter sogar in Reichweite der Aufstiegsplätze liegt. Mit einem Sieg gegen Köln wäre vorerst der dritte Platz erreicht. «Natürlich ist es unser Ziel, die Punkte hierzubehalten», fordert Baumgart. «Wir haben keinen Druck wie Köln, aber wir wehren uns natürlich auch gegen nichts, was vielleicht noch kommen mag», sagte Paderborns Geschäftsführer Markus Krösche dem «Kölner Stadtanzeiger».

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