In Rio de Janeiro : Mann gerät bei Raubüberfall an UFC-Kämpferin und kassiert satte Tracht Prügel

Polyana Viana schlug den Täter in die Flucht – im wahrsten Sinne des Wortes.
Polyana Viana schlug den Täter in die Flucht – im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein Mann wollte einer jungen Frau im brasilianischen Rio de Janeiro das Handy rauben. Eine denkbar blöde Idee.

prignitzer.de von
07. Januar 2019, 18:24 Uhr

Rio de Janeiro | Er wollte ihr Telefon, doch stattdessen bekam er eine satte Tracht Prügel und landete in den Händen der Polizei: Ein Straßenräuber in Rio de Janeiro hat sich bei der Auswahl seines vermeintlichen Opfers gehörig verzockt: Der Mann geriet bei seinem Raubversuch am vergangenen Samstag nämlich an keine geringere als an UFC-Kämpferin Polyana Viana. Die 26-Jährige ließ sich durch die Drohungen des Mannes ebenso wenig einschüchtern wie durch seine Aussage, er sei im Besitz einer Waffe.

Mit zwei Schlägen und einem Tritt war der Täter außer Gefecht gesetzt

Viana, die ihr Debüt in der UFC-Serie im vergangenen Jahr feierte, wartete vor ihrer Wohnung auf eine Mitfahrgelegenheit, als sie von dem fremden Mann nach der Uhrzeit gefragt wurde. "Er setzte sich neben mich. Dann fragte er nach der Zeit. Ich antwortete ihm, merkte aber, dass er nicht wegging", erzählte die Brasilianerin der UFC-Seite "MMAJunkie". "Als ich mein Handy wieder einstecken wollte, sagte er: 'Gib mir das Telefon. Versuche nicht dich zu wehren, ich bin bewaffnet.' Dann legte er seine Hand auf seine Seitentasche, worunter etwas zunächst aussah wie eine Waffe. Aber ich habe gemerkt, dass es keine Waffe sein konnte."

Also stand Viana blitzschnell auf, verpasste dem Täter zwei geübte Schläge und einen Tritt ins Gesicht – und schon war der perplexe Angreifer außer Gefecht gesetzt. Anschließend nahm sie den jetzt wehrlosen Mann in den Schwitzkasten und ließ durch vorbeikommende Passanten die Polizei rufen.

"Nur nach der Zeit gefragt ... dass ich nicht lache"

Obwohl die Situation bedrohlich war, behielt Viana nach eigener Aussage die Ruhe: "Es ging mir gut. Denn er hat hinterher gar nicht mehr reagiert. Er sagte mir, ich sollte ihn gehen lassen, er habe schließlich nur nach der Zeit gefragt ... Nur nach der Zeit... dass ich nicht lache."

Der Angreifer, der tatsächlich keine Waffe bei sich trug, musste stationär im Krankenhaus behandelt werden, ehe er von der Polizei benommen werden konnte. Und Viana? Die klagte am Sonntag über leichte Schmerzen in ihrer Schlaghand, "aber ansonsten ging es mir gut."

Dana White von der UFC-Serie postete am Sonntag bei Twitter ein Bild von Polyana Viana und dem Angreifer – mit klaren Vorteilen für das eigentliche Opfer ...



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