Faustball : GSC holt das Beste raus

Die männliche Ü14 des Güstrower SC:  Trainer Heino Martens, Lukas Brabänder, Thang Tung Nguyen, Johannes Wiechert, Tom Peters, Jannik Bormann, Co-Trainer Philipp Ohloff (stehend v.l.), Jeppe Tandelmayer, Patrick Hermann, Florian Ohloff (knieend v.l.).
Die männliche Ü14 des Güstrower SC: Trainer Heino Martens, Lukas Brabänder, Thang Tung Nguyen, Johannes Wiechert, Tom Peters, Jannik Bormann, Co-Trainer Philipp Ohloff (stehend v.l.), Jeppe Tandelmayer, Patrick Hermann, Florian Ohloff (knieend v.l.).

Faustball, Deutsche Meisterschaft: Güstrows Ü30-Frauen werden in Hamburg Fünfter, männliche U14 in Wangersen Vierter

Avatar_prignitzer von
20. September 2019, 05:00 Uhr

Der Güstrower SC war mit zwei weiteren Teams bei der Deutschen Meisterschaft am Start und schnitt dabei zur eigenen Zufriedenheit ab.

Das ist für die Güstrower Ü30-Faustballerinnen nicht selbstverständlich, weil die Mannschaft in diese Wettkämpfe nahezu ohne reguläres Training und vor allem ohne angemessenen Wettkampfbetrieb geht. Irgendwie halten sich zwar alle fit. Aber beim Zusammenspiel muss man auf die durchaus vorhandene Routine bauen. Das klappte im Rahmen der Möglichkeiten recht ordentlich, sodass schließlich ein respektabler 5. Platz heraussprang.

Im ersten Spiel gegen den SV Moslesfehn 1:2 (11:9, 5:11, 2:11) konnte man zunächst erkennen, dass die Mannschaft einiges Potential einbringen konnte. Nur als die Frauen aus Niedersachsen im zweiten und dritten Satz aufdrehten, hatte der GSC deutliche Probleme im Spielaufbau. Die nächsten beiden Spiele gegen nicht ganz so angriffsstarke Gegner aus Vaihingen und Merkenbach gewann Güstrow recht sicher jeweils mit 2:0.
Das reichte fürs Viertelfinale gegen den SV Düdenbüttel, das allerdings mit 0:2 (8:11, 6:11) verloren ging. Im abschließenden Spiel um Platz 5 hatte der GSC erneut Vaihingen zum Gegner. Nach einem verkorksten ersten Satz setzten sich die Güstrower Frauen schließlich doch noch mit 2:1 (2:11, 11:8, 11:8) durch.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Katrin Rosenow, Christin Mast, Svenja Riebe, Antje Trautz und Martina Wauer.

Endstand in der DM Frauen Ü30: 1. FBC Offenburg, 2. ETV Hamburg, 3. SV Moslesfehn, 4. SV Düdenbüttel 5. Güstrower SC 09, 6. NLV Vaihingen, 7. VfK Berlin, 8. TV Merkenbach

Im niedersächsischen Wangersen sorgte die U14 des Güstrower SC für eine Überraschung und übertraf die eigenen Erwartungen mit Platz vier deutlich. Der Auftakt verlief aber alles andere als nach Maß. Gegen den TV Unterhaugstett lief über das ganze Spiel hinweg zu wenig zusammen, um die 0:2-Niederlage zu verhindern. Die leblose Vorstellung der Güstrower ließ für den weiteren Turnierverlauf Böses erahnen. Doch dann zeigte die Mannschaft urplötzlich, was in ihr steckt, so dass am Ende der zweite Platz in der Gruppe zu verzeichnen war.

Im Viertelfinale wartete mit dem TV Hallerstein ein weiterer starker Gegner auf den GSC, der mit 2:1 in die Knie gezwungen wurde. Damit war das Halbfinale erreicht und alle Erwartungen bereits zu diesem Zeitpunkt übertroffen. Gegen den VfK Berlin entwickelte sich ein rassiges und enges Spiel, welches von viel Hektik und Diskussionen geprägt war. Im Endspurt hatten die Berliner die etwas besseren Nerven, so dass der GSC mit 12:14 und 4:11 unterlag. Dies war anschließend auch im Spiel um Platz drei der Grund für die klare 0:2-Niederlage gegen den TV Brettorf.

Mit der Erkenntnis, dass man auch mit den ganz Großen mithalten kann, startet das Team in die anstehende Hallensaison.

Güstrower SC: Tom Peters, Jannik Bormann, Thang Tung Nguyen, Florian Ohloff, Jeppe Tandelmayer, Johannes Wiechert, Lukas Brabänder und Patrick Hermann


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen