Fahrsport : Fred Dittberner holt Landestitel

Der 56-jährige Fred Dittberner aus Kladrum hat René Stuhr abgelöst und wurde mit den Pferden Agnes, Arosa, Judy und Lette Hallen-Landesmeister der Vierspänner-Fahrer.
Der 56-jährige Fred Dittberner aus Kladrum hat René Stuhr abgelöst und wurde mit den Pferden Agnes, Arosa, Judy und Lette Hallen-Landesmeister der Vierspänner-Fahrer.

Fahrer beendeten die Hallen-Landesmeisterserie in Redefin / Kladrumer setzt sich vor Titelverteidiger René Stuhr aus Plau am See durch

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28. März 2018, 23:55 Uhr

Drei Wochenenden Hallen-Landesmeisterschaften im Landgestüt Redefin sind zu Ende. Als letzte ermittelten die Gespannfahrer ihre Landesmeister unter dem Hallendach. 46 Gespanne gingen am Samstag den 24. März in den beiden Umläufen des Hindernisfahrens der Klasse M mit drei kombinierten Geländehindernissen an den Start. Nicht alle Spitzenfahrer des Landes hatten ihre Gespanne für die Meisterschaft „angeschoben“, weil sie sich auf die Freilandsaison konzentrieren. Einige fielen durch Krankheit aus, darunter Mitfavorit Mathias Wolf aus Muchow, der seine vier Schimmelponys, die stets ein echter Hingucker sind, wegen einer fiebrigen Erkältung nicht vorstellen konnte.

Bei den Vierspännern, die „Königsanspannung“, sanken die Träume von der Titelverteidigung durch René Stuhr (Plau am See) schon nach dem ersten Umlauf. Mit vier Kegelfehlern landete er deutlich hinter Fred Dittberner aus Kladrum, der nur einen Kegel traf. Im zweiten Umlauf fuhr René Stuhr mit seinen Pferden Agnes, Arosa, Judy und Lette (die beiden letzten sind bereits 21 Jahre alt) mit 100,72 Sekunden die absolut schnellste Grundzeit, traf diesmal nur zwei Kegel, war mit insgesamt 110,72 Sekunden der Schnellste und ließ seine fahrerische Qualität erkennen.

Damit konnte er Fred Dittberner aber nicht von der Führungsposition verdränge, weil auch der Kladrumer mit fehlerfreier Fahrt nur fünf Sekunden langsamer war als Stuhr. Am Ende siegte Fred Dittberner, der Alma, Clare, Dolores und Gladiator vor dem Wagen hatte, mit 234,01 Sekunden deutlich vor René Stuhr, für den 250,70 Sekunden notiert wurden. Die Bronzemedaille ging mit 292,44 Sekunden an Steffen Engelhard aus Siggelkow.

Bei den Pony-Vierspännern konnte nur die Goldmedaille vergeben werden. Diese ging an Titelverteidiger Rüdiger Schulz (Neuhof/Poel), der mit den Ponys Fips, Fugetsch, Honeymoons Dream und Kalina auch die Gesamtprüfung gegen drei weitere Gastgespanne aus anderen Bundesländern mit fast 30 Sekunden Vorsprung gewann.

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