11. Dammer Eldelauf : Sportliches Familienfest an der Elde

Über die fünf Kilometer fand sich das größte Starterfeld mit mehr als 400 Mädchen, Jungen, Frauen und Männern ein. Fotos: Thomas Zenker
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Über die fünf Kilometer fand sich das größte Starterfeld mit mehr als 400 Mädchen, Jungen, Frauen und Männern ein. Fotos: Thomas Zenker

Teilnehmerzahl beim 11. Dammer Eldelauf legt noch einmal zu / Organisatoren ernten Lob von allen Seiten

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14. April 2019, 23:34 Uhr

Damm | „Es ist wieder der Hammer, was die Organisatoren in Damm auf die Beide gestellt haben…“, so oder ähnlich äußerten sich gestern spontan viele Teilnehmer und Gäste des Dammer Eldelaufes. Knapp 1300 Aktive gingen auf die vier Lauf- und zwei Walking-Strecken. Damit wurde die Teilnehmerzahl des Jubiläumslaufes vom Vorjahr noch einmal übertroffen. Das die Veranstalter bei diesem „Gewusel“ nicht die Übersicht verlieren, verdanken sie dem gut funktionierenden Team an Helfern. Von der An- und Nachmeldung bis zur Urkundenausgabe flutschte es. Und auch die Vorabendveranstaltung mit Tanzgarde und Lasershow war wieder ein Hingucker.

„Respekt an das Team um Wolfgang Jörß“, lobte auch Landrat Stefan Sternberg die Veranstaltung, die er diesmal, weil leicht erkältet, nicht als aktiver Läufer, sondern als Gast besuchte. Ebenfalls nicht auf der Laufstrecke war Günter Butzmann. Der Organisator des Vorgängers dieser Veranstaltung (Lewitzlauf), startet mittlerweile in der Altersklasse M80. „Es geht einfach nicht mehr. Heute nehme ich erstmals die Hölzer und walke die fünf Kilometer“.

Ganz andere Ziele hatten Conny Heinz, erst kürzlich aus dem Volleyball Regionalligateam des 1. VC Parchim verabschiedet, und Roland Stahl vom Lübzer SV. Conny Heinz lief mit Unterstützung ihres Freundes Michael Kalisch den Halbmarathon unter zwei Stunden. „Genau 1:55:17. So schnell war ich noch nie“, freut sie sich. Roland Stahl hetzt schon einige Jahre dem Alterskassensieg in der M55 über die fünf Kilometer hinterher. „Diesmal hat es geklappt“, ist er zufrieden. Denn bald wechselt der Lübzer in die nächsthöhere Altersklasse.

Die zahlenmäßig größte Abordnung beim Eldelauf stellte der „Campus Domsühl“ mit mehr als 150 Teilnehmern. Allen voran Schulleiter Bernhard Weimer, der den Halbmarathon in Angriff nahm. „Mein Ziel ist durchhalten“. Und das tat er und erreichte nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden den Zielbogen. Auch der Lübzer SV trat en masse auf, mit rund 50 Läufern. In der Brauereistadt hatte Dr. Wallstabe die Werbetrommel für den Lauf gerührt.

Während Moderator Horst Kaiser die Läufer und Zuschauer über die Zieleinläufe auf dem Laufenden hielt, meldete sich der Parchimer Kraftsportler Hartmut Ewert zu Wort und machte etwas Werbung für den nächsten sportliche Höhepunkt in Parchim. Am 4. Mai findet in der Fischerdammhalle die Ostdeutsche Meisterschaft im Powerlifting statt. Zuschauer sind herzlich willkommen.

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