Elbstromschwimmen : Brahse schwimmt zum Hattrick

Jonathan Brahse gewann zum dritten Mal in Folge die 1500 Meter.  Fotos: Torsten Gottschalk (2)
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Jonathan Brahse gewann zum dritten Mal in Folge die 1500 Meter. Fotos: Torsten Gottschalk (2)

Athlet vom SC Seevetal gewinnt zum dritten Mal die 1500 Meter beim Elbstromschwimmen / Wittenberger Triumph über 375 Meter

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18. Juni 2019, 03:24 Uhr

Beim traditionellen Wittenberger Stromschwimmen 2019 in der Elbe, organisiert und veranstaltet vom SchwimmClub Delphin Wittenberge (SCDW), gab es am Sonntag erneut Gästeerfolge über die 1500 und 6000 Meter-Strecken. Schnellster der 16 Teilnehmer über die 1500 Meter war einmal mehr Jonathan Brahse . Der junge Mann aus dem niedersächsischen Jesteburg war fast eine Minute schneller als bei seinem Sieg im Vorjahr. Er benötigte diesmal 11:28 Minuten und machte nach den Erfolgen 2017 und 2018 seinen Titel-Hattrick perfekt. Ein Erfolgsrezept hatte sich der Athlet vom SC Seevetal, der Freiwasserschwimmen „cool“ findet, vorher nicht zurechtgelegt. „Ich wollte einfach die Strömung nutzen, mein Tempo und vorneweg schwimmen. Das Wasser war angenehm. Es hat großen Spaß gemacht“, so Brahse.

Der 15-Jährige hatte im Hafenbecken sogar noch Zeit, sich nach den Verfolgern umzugucken. Doch die folgten mit gehörigem Abstand. Die Vorjahresdritte Maxi Rösler (Eberswalder SV/13:31) und Robert Opitz (Tri-Team Prignitz/15:24) belegten die weiteren Podestplätze.

Über den langen Kanten (6000m) mit Start in Hinzdorf erreichte Ronja Grünsel (Jahrgang 2001) vom SSV Leutzsch nach 55:28 Minuten das Ziel im Nedwighafen und distanzierte den ersten Herrn und Dauergast beim Elbstromschwimmen, Holger Kudela (AK40/56:16) vom SC Magdeburg, um fast eine Minute. „Kudela musste sogar um seinen zweiten Platz kämpfen, kam doch mit Jana Messerschmidt vom SCM die zweite Frau nur zehn Sekunden hinter ihm ins Ziel“, sagte SCDW-Chef Steffen Schmolke zum Zieleinlauf. Schnellste Prignitzerin war die bei den Frauen viertplatzierte Selma Spiller (AK 20) vom Tri-Team Prignitz in der sehr guten Zeit von 1:02,38 Stunden.

Dass das Elbstromschwimmen kaum etwas an seiner Anziehungskraft verloren hat, zeigt auch die Personalie Daniel Falk (AK 30/1:00:35), der in diesem Jahr zum 13. Mal am teilnahm. Der Dauerbrenner vom SV Stahl Hennigsdorf reiste extra aus Irland an und belegte am Ende Gesamtrang neun. Ältester Teilnehmer war Karl-Heinz Brüdigam (AK 70) vom SV Empor/Grün-Rot Wittenberge, der über die sechs Kilometer nach 1:19:56 zwar als Letzter, aber wohlbehalten das Ziel erreichte.

Wieder im Angebot war auch das Kinderschwimmen über einen 375 Meter Rundkurs im Hafenbecken. Mit deutlichem Abstand holte sich Merle Schäfer (7:12 Minuten) den Sieg vor Yannik Nündel (7:46/beide SCDW). „Klasse Leistung aller kleinen Delphine. Toll natürlich die beiden schnellen Gesamtsieger, aber eine wirklich sehenswerte Leistung zeigte auch der jüngste Teilnehmer Ben Elias Schilde (13:50), der in seinem Leben noch nie eine so lange Strecke am Stück geschwommen ist“, lobte Steffen Schmolke die Talente von morgen.

„Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, alles hat gut geklappt, alle Schwimmer sind gesund und munter ins Ziel gekommen. Das Wetter hat natürlich auch wunderbar mitgespielt. Ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich beim SCDW-Helferteam bedanken“, lautete das Fazit von Steffen Schmolke. Bei den Wittenberger Freiwasserwettkämpfen stiegen diesmal insgesamt 63 Schwimmerinnen und Schwimmer in die temperaturmäßig angenehmen Elbfluten.

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