Nach 147 Tagen wieder als Team auf dem Rasen : Defensive stabilisieren

Die Fußballer von Veritas Wittenberge/Breese, hier beim Mannschaftsfoto mit Abstand in den neuen Stadtwerke-Trikots, bestreiten heute gegen Eintracht Ludwigslust ihr erstes Vorbereitungsspiel.
Die Fußballer von Veritas Wittenberge/Breese, hier beim Mannschaftsfoto mit Abstand in den neuen Stadtwerke-Trikots, bestreiten heute gegen Eintracht Ludwigslust ihr erstes Vorbereitungsspiel.

Veritas Wittenberge/Breese will in der neuen Saison mit weniger Gegentoren in der Tabelle nach oben klettern

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31. Juli 2020, 21:00 Uhr

Wenn die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese heute um 14 Uhr im Ernst Thälmann-Stadion ihr Testspiel gegen Eintracht Ludwigslust bestreiten, endet eine lange Pause. Vor 147 Tagen – am 7. März beim 5:5 in Golm – standen die Kicker zum vorerst letzten Mal als Team auf dem Rasen. Danach kamen Corona und später der Abbruch der Saison 2019/20.

In drei Wochen beginnt für die Wittenberger mit der Auswärtspartie beim Pritzwalker FHV die neue Spielzeit in der Landesklasse West. Zuvor absolviert die Elf drei Testspiele. Auf das heutige folgt die Partie bei der SG 03 Ludwigslust/Grabow am kommenden Samstag und zum Abschluss am 14. August (Freitag) um 19.30 Uhr die Generalprobe gegen den SV Garz/Hoppenrade.

„Wir freuen uns darauf, wieder aktiv zu werden. Die Jungs haben recht lange nicht mehr Fußball gespielt und sind heiß. Es ist so als wenn es wie normal gelaufen wäre. Wir sind jetzt drei Wochen im Training“, sagt Veritas-Trainer Manuel Roeseler. Doch ein klein wenig anders ist es schon. „Es war kein Kaltstart. Die Jungs haben sich mit Fußballtennis fit gehalten. Und als das Training wieder erlaubt war, da war auch die Beteiligung sehr gut“, fügt der Coach hinzu.

Jetzt richtet sich der Blick nach vorn. Auch auf die künftige Besetzung. Statt Maik Stolz, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, wird Manuel Roeseler künftig von gleich zwei Co-Trainern unterstützt: Adrien Muxfeld und Philipp Petraschek. Muxfeld stand schon zwischen den Pfosten bei Spielen der Landesklasse-Elf und gehört zum Kader der Veritas-Reserve. Petraschek zog sich vor mehr als einem Jahr einen Kreuzbandriss zu und will erst einmal an der Seitenlinie wieder ein wenig aktiv werden. „Es freut mich und ich finde es auch wichtig, dass er die Tuchfühlung zum Fußball behält“, meint Manuel Roeseler.

Wieder im Kader ist Jan Mensch, der nach einem Jahr bei der SpG Lenzen/Lanz zurückkehrte. „Jan kennt unser Spiel und kann auch vorn mal einen Ball festmachen“, sagt der Coach über seinen Stürmer, der so dann möglichst die schnellen Spieler auf den Außenbahnen einsetzen soll. Noch recht unbeschriebene Blätter sind die Zugänge Alpha Oumar Barry (18 Jahre/kam von den A-Junioren von Eiche 05 Weisen) und Sekou Manneh (19/zuletzt ohne Verein). Abgänge gibt es dagegen keine.

Nach Platz 9 in der abgebrochenen Serie und Rang 10 in der Saison 2018/19 soll es für die Wittenberger ein klein wenig weiter nach oben gehen. „Wir müssen unser Hauptaugenmerk auf die Abwehr richten, die Defensive stabilisieren. Schon im Offensivbereich müssen wir mit Defensivarbeit beginnen, den Gegner von unserem Tor fern halten“, kann sich der Trainer so eine Verbesserung in der Tabelle vorstellen. Beim vorzeitigen Ende der Saison hatte Veritas in 15 Spielen 42 Gegentore kassiert. Nur drei Teams mussten mehr Treffer hinnehmen.

Manuel Roeseler sind die Verstärkungen einiger Randberliner Klubs nicht verborgen geblieben. „Wenn ich zu den bisherigen 15 Akteure jetzt fünf gestandene Spieler neu in der Mannschaft habe, muss das auch erst mal funktionieren“, sieht er das eher gelassen. Zumal: „Ich weiß auch, was meine Mannschaft kann. Wir haben drei gute Trainingswochen hinter uns. Ich bin da recht optimistisch“, erklärt er.

Die Saison beginnt für die Wittenberger mit einem Auswärtsspiel. Es geht zum Kreisderby nach Pritzwalk. „Natürlich wäre mir ein Heimspiel lieber gewesen. Aber wir haben auswärts eine gute Restsaison gespielt“, verweist der Trainer auf die acht Punkte, die Veritas in den vier Partien in der Fremde bis zum Abbruch geholt hatte. Es gibt Überlegungen, das Spiel in Pritzwalk auf den Freitagabend vorzuziehen.

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