Tischtennis : Den Heimvorteil genutzt

Steffen Pöhl steuerte gegen Sperenberg zwei Siege für den ESV bei.
Steffen Pöhl steuerte gegen Sperenberg zwei Siege für den ESV bei.

Herren vom ESV Wittenberge gewinnen beide Heimspiele in der Landesliga und klettern auf Tabellenplatz fünf

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23. September 2020, 03:05 Uhr

„Unsere Zielstellung nach dem unglücklichen Saisonauftakt gegen Dahlewitz und vor dem langen Samstag war klar: verlieren verboten“, sagte Alexander Krüger, Mannschaftsleiter des in der Tischtennis-Landesliga aufspielenden Herrenteams des ESV Wittenberge, vor dem Doppelspieltag in der heimischen Halle gegen den KSV Sperenberg und den Ludwigsfelder TTC. Die „gewisse Anspannung“ wandelten die Elbestädter schließlich in positive Energie um und gewannen beide Heimspiele mit 10:6. In der Tabelle rückte der ESV mit nun 4:2 Punkten auf Rang fünf vor.

Gegen Sperenberg brachten Jan Sawallisch (3:0 gegen André Koesler), Kevin Beckendorf (3:2 gegen Hans-Christian Gericke) und Alex Krüger (3:0 gegen Marvin Hoffmann) den ESV gleich in die Spur. Lediglich nach der 1:3-Niederlage von Sawallisch gegen Hannes Niendorf zum zwischenzeitlichen 5:5 „schnupperten“ die Gäste an einem Punktgewinn. „Nach dem optimalem Start sind wir über den gesamten Spielverlauf nicht in Rückstand geraten und konnten uns daher völlig verdient durchsetzen“, meinte Krüger und verteilte ein Sonderlob an Steffen Pöhl, der in dieser Saison den Platz des nach Greifswald gewechselten Vincent Lau einnimmt. „Besonders gefreut hat es mich für Steffen, der mit seinen zwei Siegen nun endgültig in der Liga angekommen ist.“

In der zweiten Partie gegen den Ludwigsfelder TTC kamen die Wittenberger schwerer in die Gänge. Der über den gesamten Tag überragend aufschlagende Kevin Beckendorf musste in der ersten Einzelrunde gegen Jakob Fischer seine einzige Niederlage des Wochenendes verzeichnen. „Im Anschluss zeigten wir dann eine geschlossene Mannschaftsleistung, die den ersatzgeschwächten Ludwigsfeldern dann sportlich das Genick brach. Dadurch konnten wir dann relativ souverän den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren und die Halle mit einem breiten Grinsen wieder verlassen“, so Krüger.

Aufsteiger Pritzwalker SV musste gegen Ludwigsfelde (6:10) und Sperenberg (4:12) Heimniederlagen hinnehmen und rutschte mit nun 0:6 Punkten an Tabellenende. Erfolgreichster PSV-Spieler war Marcel Kraft, der fünf Siege beisteuerte.

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