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Reitsport : Derbysieger triumphiert in Uenze

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

André Thieme gewinnt beim Reitturnier des RFV den Großen Preis der Firma plakatlicht

Der dreifache Derbysieger André Thieme aus Plau am See sicherte sich auf dem 46. Reitturnier des RFV Uenze zum dritten Mal nach 1999 und 2001 den Sieg im „Großen Preis der Firma plakatlicht Kurt Treger-Außenwerbung“. Auf Cupertino ließ der Mecklenburger mit einer fehlerfreien Runde in 36,36 Sekunden in einer packenden Siegerrunde alle anderen hinter sich und kassierte die Siegprämie von 500 Euro. Mit Colestina H wurde es außerdem noch Platz vier.

Vier Sekunden langsamer war Martin Wißenbach (Neustadt/Dosse). Mit dem belgischen Hengst Kasanova de la Pomme galoppierte er in 40,06 Sekunden über die Ziellinie und ließ mit nur 0,46 Sekunden Vereinskollegin Saskia Ohrmund hinter sich. Die Vorjahressiegerin belegte mit ihrer tschechischen Stute Tabita Platz drei. Der schnellste war Lukas Burmeister mit 36,01 Sekunden auf Loreley. Der Prignitzer, der als Auszubildender für das Landgestüts Redefin an den Start ging, leistete sich aber am letzten Sprung einen Fehler und wurde fünfter.

Nationenpreisreiter André Thieme freute sich über den Sieg in der Prignitz. Er nutzte das Turnier zur Vorbereitung junger und einiger Turnierpferde. „Ich brauchte ein etwas kleineres Turnier in der Nähe. Ich kenne Uenze schon viele Jahre. Es ist familiär hier und es gibt immer den leckeren selbstgebackenen Kuchen“, lobte der Mecklenburger die Veranstalter.

Hervorragende Arbeit hat neben den Veranstaltern und den fleißigen Helfern auch Parcourschef Dirk Sitte geleistet. Der Prignitzer musste sich einen ansprechenden Parcours einfallen lassen, in dem die Profis wie Thieme, Wißenbach, die Schwedin Denise Svensson nicht unterfordert wurden, aber auch Reiter wie Dirk Banik (Bresch), der nur selten neben seinem Job zum Reiten kommt, nicht überfordert wurden.

Gelöst hatte er diese Aufgabe nicht über die Höhe der Hindernisse, die in einem Ein-Sterne-M-Springen mit 1,25 Meter ausgebaut waren, sondern über die Distanzen, die dann so manchem Reiter zum Verhängnis wurden. So fiel die Stange des Steilsprungs nach der mächtigen Trippelbarre mehrfach, weil die Pferde nicht schnell genug zurückkamen. Von 32 Reiter-Pferd-Paaren blieben trotzdem 13 fehlerfrei, nur die schnellsten acht des Umlaufs kamen in die Siegerrunde und es gab keine „bösen Bilder“. Das sorgte für eine tolle Stimmung mit viel Anfeuerung der Reiter durch die Zuschauer.

Applaus gab es aber auch für die Kleinsten, die nicht nur beim Führzügelwettbewerb ihre Startmöglichkeit bekamen. Insgesamt standen 26 Prüfungen sowohl im Dressurviereck als auch im Parcours auf dem Programm. „Wir hatten sogar mehr Nennungen als die Vorjahre und auch mit über 1000 Zuschauer auf unserem Turnier können wir zufrieden sein“, resümierte der Uenzer Vereinsvorsitzende Dr. Friedhelm Finschow, der als Veranstalter auch selbst erfolgreich im Springsattel am Start war.
 

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