„In vollen Zügen genießen“

Einheit-Akteur Frederik Töpfer (l.) im Duell mit dem Eisenhüttenstädter Torwart. Eine Szene von 3:1-Sieg der Perleberger in der zweiten Runde.
Einheit-Akteur Frederik Töpfer (l.) im Duell mit dem Eisenhüttenstädter Torwart. Eine Szene von 3:1-Sieg der Perleberger in der zweiten Runde.

Einheit Perleberg geht ohne Druck, aber ersatzgeschwächt in das Pokalduell gegen Oberligist Krieschow

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11. Oktober 2018, 23:02 Uhr

Der SSV Einheit Perleberg erwartet am morgigen Samstag hohen Besuch: In der dritten Runde im AOK-Landespokal – im Achtelfinale – ist um 15 Uhr Süd-Oberligist VfB Krieschow zu Gast bei den Kickern aus der Rolandstadt, die in dieser Partie die Rolle des Außenseiters einnehmen.

Rund elf Jahre ist es her, dass die Perleberger zuletzt einmal die dritte Runde im Landespokal erreicht hatten. Am 31. Oktober 2007 verlor die Einheit-Elf aus der Landesklasse vor 796 Zuschauern auf dem Jahnsportplatz gegen den damaligen Regionalligisten Energie Cottbus II (mit dem früheren Perleberger Thomas Franke) deutlich 0:7.

Als Spieler an diesem Tag dabei: Der heutige Einheit-Trainer André Schutta. „Die Atmosphäre war wegen der Zuschauer und des Gegners schon außergewöhnlich. Regionalliga war damals ja noch so was wie heute Dritte Liga. Eine Chance auf mehr als drei Ballkontakte hatten wir eigentlich nie. Es hat nicht so Spaß gemacht. Aber schon interessant, gegen solche Jungs mal live zu kicken“, erinnerte er sich. Für Einheit standen seinerzeit auch die heute noch im Landesligateam aktiven Kevin Torster, Christian Becken und Björn Bauersfeld auf dem Rasen.

Die Gegenwart heißt allerdings VfB Krieschow. Die Gäste aus dem Ort in der Großgemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße qualifizierten sich durch zwei Auswärtssiege in Erkner (3:0) und Brieske/Senftenberg (6:0) für das Achtelfinale. Der Süd-Oberligist gastierte übrigens auch im Wettbewerb der vergangenen Saison in der Prignitz, setzte sich damals in der 2. Runde mit 5:0 bei Veritas Wittenberge/Breese durch. Dreifacher Krieschower Torschütze war Andy Hebler, der aber derzeit wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt.

Die Perleberger, die diese Runde durch die Erfolge gegen Grün-Weiß Lübben (3:0) und Dynamo Eisenhüttenstadt (3:1) erreichten, gehen gelassen an die Pokalaufgabe gegen den zwei Klassen höher spielenden Kontrahenten heran. „Was Krieschow angeht ist es so, dass wir uns da keine Illusionen machen. Zumal wir wieder einige wichtige Spieler ersetzen müssen. Christian Becken, William Richart, Denny Feilke, Lukas Scharpenberg und die A-Jugend stehen uns nicht zur Verfügung. Also wollen wir das Highlight, das wir uns erspielt haben, im vollen Zügen genießen und uns und den Verein gut verkaufen. Wenn Krieschow uns allerdings über Gebühr unterschätzt, sagen wir auch gerne Danke“, erklärte André Schutta.

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