Handball : Mit Kampf Punkt gerettet

Entschlossen bahnt sich PHC-Spieler Martin Hückel (l.) den Weg durch die Altlandsberger Abwehr und wirft in dieser Szene eines seiner drei Tore.
Entschlossen bahnt sich PHC-Spieler Martin Hückel (l.) den Weg durch die Altlandsberger Abwehr und wirft in dieser Szene eines seiner drei Tore.

PHC Wittenberge mit 30:30 (16:15) gegen Tabellendritten Altlandsberg II

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26. Januar 2020, 21:26 Uhr

In der Verbandsliga-Partie zwischen dem PHC Wittenberge und dem MTV Altlandsberg II sind 55 Minuten gespielt. Soeben hat Julian Wrusch zum 27:30 getroffen. Die Gäste führen in der OSZ-Halle mit drei Toren. Doch die PHC-Handballer zeigen Moral und Kampfgeist. Tobias Jüchert mit zwei Treffern und Christoph Böcker mit dem Ausgleich 23 Sekunden vor Schluss bescheren den Gastgebern mit dem 30:30 (16:15) noch einen Punkt. Damit vergrößerten die Prignitzer den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf fünf Zähler.

„Die erste Halbzeit war gut, die zweite war bis auf eine eine Schwächephase mit Undiszipliniertheiten auch okay. Nach der Pause waren wir zu nervös und sind in alte Muster mit zu vielen Fehlern verfallen. Am Ende ist es glücklicher, aber durch unseren Kampfgeist verdienter Punkt“, gab PHC-Trainer Steffen Tonello des Geschehen der 60 umkämpften Minuten kompakt wieder.

In der ersten Hälfte boten die Wittenberger eine starke Leistung. Gestützt auf eine gute Abwehr mit einem sehr starken Torwart Robert Dehnert und konzentrierten sowie schnellen Angriffen machten sie dem Tabellendritten das Leben schwer. Der PHC führte mit bis zu vier Toren (11:7, 12:8), musste dann die Gäste bis zum Wechsel (16:15) herankommen lassen.

Nach der Pause sah es bis zum 21:19 (38.) noch gut aus. Dann folgte die vom Trainer erwähnte Schwächephase. Altlandsberg II drehte das Spiel mit fünf Toren in Folge zum 21:24 (44.). Der PHC fing sich wieder und glich aus (24:24/49.). Jetzt waren die Gäste wieder am Drücker. Es hieß 25:28 (54.), kurz darauf 27:30. Dann war ja da noch die Aufholjagd der Gastgeber.

Auf die Wittenberger wartet jetzt am kommenden Wochenende ein wichtiges Auswärtsspiel. Beim Tabellenletzten TSV Chemie Premnitz können sie mit einem Sieg den Abstand nach unten weiter vergrößern.

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