Veritas-Serie hält auch im Derby

Das 1:0 für Veritas: Sebastian Metschulat (nicht im Bild) hat abgezogen, der Gülitzer Torwart Oliver Hähnke (l.) sieht den Ball zu spät. Die Wittenberger Chritstian Münster (r.) und Christoph Nitsche bereiten sich zum Jubeln vor.
Das 1:0 für Veritas: Sebastian Metschulat (nicht im Bild) hat abgezogen, der Gülitzer Torwart Oliver Hähnke (l.) sieht den Ball zu spät. Die Wittenberger Chritstian Münster (r.) und Christoph Nitsche bereiten sich zum Jubeln vor.

Wittenberge/Breese gelingt mit 2:1 gegen Gülitz dritter Sieg in Folge / Schiedsrichter verteilt drei gelb-rote Karten

von
10. März 2019, 22:28 Uhr

Das Derby in der Fußball-Landesklasse West zwischen Veritas Wittenberge/Breese und Rot-Weiß Gülitz hat das gehalten, was es im Vorfeld versprach. Nicht unbedingt vom sportlichen Niveau her, dafür aber gab es jede Menge Spannung. Am Ende siegte Veritas vor 170 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion mit 2:1 (2:0) und feierte den dritten Sieg in Folge. Den Schlusspfiff erlebten nicht alle 22 Akteure auf dem Rasen. Schiedsrichter Michael Mette verteilte drei gelb-rote Karten.

„Ein knapper, aber aufgrund der Chancenvorteile verdienter Sieg. Wir bleiben in der Erfolgsspur“, freute sich Veritas-Coach Manuel Roeseler. Die Wittenberger waren in der ersten Hälfte das bessere Team, die Gülitzer taten zu wenig. So erzielte Sebastian Metschulat nach einem Einwurf von Jan Mensch an Freund und Feind vorbei das 1:0 (27.). Kurz darauf brachten mehrere Veritas-Spieler frei vor Oliver Hähnke den Ball nicht am Gülitzer Torwart vorbei. Erst Tobias Bober sorgte mit dem 2:0 mit dem Pausenpfiff für etwas Ruhe.

Nach dem Wechsel stellten die Gülitzer um, wirkten wacher und wurden offensiver. Dem eingewechselten Torben Wiede (54.) gelang der 2:1-Anschlusstreffer. Etwas später traf Andy Wolgast den Pfosten. In der Schlussphase vergab Christian Münster frei vor Hähnke das 3:1. Dann wurde es hektisch. Veritas-Akteur Christoph Nitsche foulte Martin Rogge heftig. Der Gülitzer Kapitän Patrick Gruel schubste Nitsche daraufhin. Beide bereits verwarnte Spieler sahen Gelb-Rot. Das tat auch der ebenfalls vorbelastete Mursel Ajdarpasic nach einem Foul. Kurz darauf pfiff Mette ab.

„Nach der Pause haben wir zunächst die Spielkontrolle verloren, uns zu weit in die eigene Hälfte drängen lassen, waren zu weit weg von den Gegenspielern. Doch am Ende hatten wir die Moral, das Spiel nach Hause zu bringen. Laufbereitschaft und kämpferisches Verhalten stimmten“, erklärte Manuel Roeseler, der kommende Woche in Michendorf neben Nitsche auch auf Marvin Michitsch (5. Gelbe) verzichten muss.

Trainer Bastian Owczarzak zeigte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht: „Wenn ich beide Halbzeit betrachte, wäre heute ein Unentschieden möglich gewesen. Leider stehen wir nun wieder mit leeren Händen da, weil wir die erste Halbzeit komplett verschlafen haben“, sagte der Gülitzer Coach.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen