Volleyball : Wichtiger Monat für Warnemünde

„Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können“, sagt Josef Günther (links), der Vertretungsweise als Diagonalspieler angreift. Heute hat der SV Warnemünde den Moerser SC (Anpfiff 18.30 Uhr) zu Gast und morgen treten die Hansestädter beim VCO Berlin an.
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„Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können“, sagt Josef Günther (links), der Vertretungsweise als Diagonalspieler angreift. Heute hat der SV Warnemünde den Moerser SC (Anpfiff 18.30 Uhr) zu Gast und morgen treten die Hansestädter beim VCO Berlin an.

Die Volleyballer haben in der 2. Bundesliga Nord einen Doppelspieltag – heute empfangen sie den Moerser SC, morgen bei VCO Berlin

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13. Januar 2018, 11:00 Uhr

Zwei dicke Brocken gilt es am Wochenende für die Volleyballer des SV Warnemünde zu knacken: Zunächst geht es heute um 18.30 Uhr in der Ospa-Arena gegen den erfolgreichen Mitaufsteiger Moerser SC. Der Neuling konnte bisher schon 22 Punkte auf seinem Konto verbuchen und belegt damit den sechsten Tabellenplatz.

„Wir wollen irgendwie noch punkten. Bei Moers haben wir ganz blöd das erste Spiel der Saison verloren“, sagt SVW-Coach Christian Hinze. Seine Mannschaft unterlag eindeutig mit 0:3, gaben sich mit den Ständen 23:25, 17:25 und 21:25 nicht kampflos geschlagen. „Da geht im Heimspiel auf jeden Fall was“, ist sich Hinze sicher, der mit dem Auftakt ins Jahr 2018 – 3:0 gegen DJK Delbrück – zufrieden ist. „Man hat gesehen, dass wir gut durchtrainiert haben bis zum Start. Deswegen freut es mich, dass sich die Jungs gegen Delbrück belohnt haben. Der Januar war immer unser schwieriger Monat und wenn man sich den Spielplan ansieht, entscheidet sich schon jetzt einiges“, mahnt der Trainer.

Bereits morgen geht es für die Hansestädter zur nächsten schwierigen Aufgabe. Im Berliner Sportforum Hohenschönhausen treten sie gegen den VCO Berlin an. Die Berliner gehen als Tabellenzweiter als haushoher Favorit in dieses Match. „Wir müssen dann mühsam weiter unsere Punkte zusammen klauen. Spätestens in drei Wochen gegen Hürth müssen wir nachlegen. Nun haben wir eine gute Basis gelegt. Die Jungs beißen sich bei unserer personellen Lage ganz gut durch“, ergänzt Christian Hinze.

Denn aktuell hat der SVW keinen etatmäßigen Diagonalspieler – Eric Nikolaus und Efrain Förster sind verletzt – und setzt auf Josef Günther: „Es ist jetzt schon fast ein Jahr so. Aber ich habe mich damit angefreundet und es funktioniert ja auch ganz gut. Solange ich dort gebraucht werde, mache ich das auch gerne weiter.“ Der 20-Jährige freut sich auf den Doppelspieltag, auch wenn die Belastung eine neue Herausforderung darstellt. „Es wird ein hartes Wochenende und jeder Punkt hilft uns – vor allem gegen Mannschaften, gegen die man das nicht so einplant. Wir geben einfach alles“, verspricht Josef Günther.

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