Volleyballerinnen verlieren : „Jetzt zählt nur Puerto Rico“

Gegen den bei dieser WM bislang überragenden Europameister Serbien – hier mit Tijana Boskovic (r.) im Angriff – gab es für die deutschen Volleyballerinnen um Maren Fromm, Lisa Gründing und Louisia Lippmann (v.l.) gestern nichts zu holen.
Gegen den bei dieser WM bislang überragenden Europameister Serbien – hier mit Tijana Boskovic (r.) im Angriff – gab es für die deutschen Volleyballerinnen um Maren Fromm, Lisa Gründing und Louisia Lippmann (v.l.) gestern nichts zu holen.

Mit einem kalkulierten 0:3 gegen Serbien blicken die Volleyballerinnen bei der WM nach vorne.

prignitzer.de von
08. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Mit der einkalkulierten Niederlage gegen Europameister Serbien wollten sich die deutschen Volleyballerinnen nicht lange beschäftigen. „Jetzt zählt erst einmal nur Puerto Rico“, sagte Bundestrainer Felix Koslowski nach dem 0:3 (-14, -20, -20) gegen die „wahrscheinlich derzeit beste Mannschaft der Welt“ bei der WM in Nagoya/Japan.

„Heute hätte Serbien einen Pechtag erwischen müssen, damit für uns was möglich ist. Aber das ist okay, das war nicht das Spiel, das wir gewinnen mussten“, sagte Spielführerin Maren Fromm.

Volleyballerinnen verlieren in Serbien

Nach einem Ruhetag trifft die DVV-Auswahl zum Abschluss der zweiten Gruppenphase morgen auf Puerto Rico (9.10 MESZ) und am Donnerstag auf die Dominikanische Republik (6.25 MESZ). Vor dem Duell mit Pue, in der Weltrangliste ebenso wie Deutschland auf dem 13. Rang positioniert, sagte Koslowski: „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen, da spüren wir den Druck. Das müssen wir in positive Energie ummünzen.“

Nach dem Überraschungserfolg gegen Brasilien (3:2) legte seine Mannschaft auch im Spiel mit den physisch und technisch überlegenen Serbinnen einen couragierten Auftritt hin. Gerade den zweiten und dritten Satz konnte das DVV-Team lange eng gestalten, Serbien war durchaus gefordert. „Sie sind unglaublich nah am Männer-Volleyball dran. Ich denke, dass dies auch die Zukunft sein wird. Wir haben uns mit der Zeit herangearbeitet, am Ende hat man aber gesehen, dass sie immer noch einmal ein Level drauflegen konnten. Aus solchen Spielen werden wir für die Zukunft lernen“, sagte Koslowski.

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